Aktuelles

Pressemitteilungen

Tiroler Seniorenbund spricht sich für gesetzliche Pensionserhöhung aller Pensionsempfänger aus

09.08.2021

Jährlich im August steht der gesetzliche Wert für die Pensionserhöhung in Österreich fest. Dieser wird in diesem Jahr bei ca. 1,7 Prozent liegen und ab 1. Jänner 2022 angepasst werden. Der Tiroler Seniorenbund stellt klar, dass alle Pensionen um diesen Wert erhöht werden müssen. „Die Pension ist nämlich keine Sozialleistung, sondern eine Versicherungsleistung. Die Seniorinnen und Senioren im Land haben ein Leben lang hart gearbeitet und ihre Pensionsversicherung einbezahlt“, so Landesobfrau Patrizia Zoller-Frischauf.

Der Tiroler Seniorenbund betont zudem, dass die Senioren ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Österreich sind. „Gerade jetzt, wo sich die Wirtschaft im Land erholt, tragen die Senioren einen wesentlichen Beitrag dazu bei, stärken die Kaufkraft und sichern damit viele Arbeitsplätze in den unterschiedlichsten Branchen“, so die Landtagsabgeordnete.

Den Wert der Senioren entdecken – Oma und Opa sind unverzichtbar

Zudem betont der Tiroler Seniorenbund, dass der Wert der Senioren im Land noch zu wenig entdeckt ist. „Was die Senioren im Land leisten, kann nicht oft genug betont werden. Sie sind ein wichtiges Fundament in den Familien und schenken Geborgenheit und übermitteln Werte. Ihre Erfahrung in vielen Lebensbereichen ist für Wirtschaft und Gesellschaft unverzichtbar“, betont Zoller-Frischauf.

Eine dezidierte Absage erteilt der Seniorenbund einer Erwerbstätigkeit bis zum 70. Lebensjahr wie dies von der EU-Kommission in Sprache gebracht wurde. „Zwar müsse das faktische Pensionsalter dem gesetzlichen Pensionsantritt angepasst werden und auch Anreize für den Verbleib am Arbeitsplatz geschaffen werden, aber ein Pensionantritt mit erst 70 Jahren ist sicherlich übertrieben“, so Zoller-Frischauf.


Tirol hat den Schlüssel für den Klimawandel

23.07.2021

Der Klimawandel ist heute in aller Munde, besonders nach den verheerenden Hochwasserereignissen der letzten Tage. Natürlich können aber nicht alle Wetterereignisse auf den Klimawandel geschoben werden. Aber, dass sich die Erde erwärmt und Extreme zunehmen, darf nicht geleugnet werden, stellt der Tiroler Seniorenbund klar. „Nicht Verbote werden uns in eine erfolgreiche Zukunft führen, sondern innovative und regionale Alternativen. Wenn wir aus Öl und Gas aussteigen, können wir uns entscheiden, ob wir zurück in die Steinzeit wollen, oder mit Knowhow und Hausverstand weiterhin einen hohen Lebensstandard erhalten können. Wir brauchen für die privaten Haushalte und die Wirtschaft, saubere, leistbare Energie, die wir nur zu einem kleinen Teil aus Sonnenenergie gewinnen können. Mit Paneelen aus China werden wir die Umwelt nicht retten“, so die Landtagsabgeordnete Zoller-Frischauf.

Wasserkraft – Nachhaltige und saubere Energie in Zeiten des Klimawandels Für die Landesobfrau des Tiroler Seniorenbundes LA Patrizia Zoller-Frischauf ist die Stromerzeugung aus Wasserkraft die Stromgewinnung der Zukunft. Sie ist sauber und klimaneutral. Das Land Tirol kann hier als Vorzeigeland dienen, denn ein Großteil des Stroms wird durch Wasserkraft erzeugt. Aber es gibt noch Luft nach oben.„Wichtig ist es dabei, dass die Verfahren einfacher und kürzer werden, denn diese dauern viele Jahre! Natürlich wird es den einen oder anderen Eingriff in die Natur brauchen. Aber es ist unsere Chance, erfolgreich in die Zukunft zu gehen. Hier sehe ich Ministerin Gewessler in der Pflicht und fordere sie zum Handeln auf“, so Zoller-Frischauf. Es muss hier klar der Nutzen für die Menschen in Tirol im Vordergrund stehen. Zudem betont die Landtagsabgeordnete, dass größere Speicherkraftwerke maßgeblich zum Hochwasserschutz beitragen können. „Mit zunehmenden Extremhochwassern könnte zukünftig dieser Beitrag an Bedeutung gewinnen, denn schon oft haben Speicherseen in den Alpen einen wesentlichen Beitrag dazu geleistet, dass die Schäden nicht noch höher sind“, so Zoller-Frischauf. Für den Tiroler Seniorenbund wäre ein Einbezug der Wasserkraft für den Klimawandel äußerst wünschenswert, natürlich auch unter ökologischen Richtlinien. „Der Erhalt und Ausbau der Wasserkraft in Österreich aber auch darüber hinaus ist ein dringliches Anliegen einer nachhaltigen und sauberen Energiepolitik“, so die Landesobfrau abschließend.
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Ein Zusperren des Hallenbades Höttinger Au ohne Alternative kommt für den Innsbrucker Seniorenbund nicht in Frage!

20.07.21

Das Hallenbad Höttinger Au wurde im Zuge der Debatte um ein neues 50 m Becken seitens der Stadtführung praktisch aufgegeben. „Der Innsbrucker Seniorenbund konnte dem von Anfang an nicht zustimmen, weil dann der ganze Westen von Innsbruck für den Schwimmsport unversorgt wäre. Gerade für Senioren, aber auch Familien mit Kindern ist es schwierig, mit den Schwimmutensilien lange Wege auf sich zu nehmen und quer durch die Stadt zu einem anderen Schwimmbad zu fahren“, betont GR Reinhold Falch und Landeobfrau LA Patrizia Zoller-Frischauf unisono. „Kein Wunder, dass sich eine lange Unterschriftenliste Innsbrucker Bürgerinnen und Bürger für den Erhalt des Bades ausspricht. Leider wurde das Hallenbad in den letzten Jahren sträflich vernachlässigt, und jetzt ist eine große Sanierung nötig, um es wieder auf Vordermann zu bringen“, betont Seniorenbund Stadtobfrau Klara Neurauter.  Nun wurde auch mit unserer Stimme ein fraktionsübergreifender GR-Antrag beschlossen, der die IKB AG mit der Erarbeitung eines Durchführungsprojektes zur Errichtung einer Schwimmhalle am Standort Tivoli und einer Potenzanalyse zur künftigen Nutzung der Liegenschaft Hallenbad Höttinger Au beauftragt, um alle Möglichkeiten zu untersuchen. Ein Zusperren des Hallenbades in der Höttinger Au ohne eine konkrete Alternative kommt für den Seniorenbund nicht in Frage!

Tiroler Seniorenbund spricht sich klar gegen eine Obergrenze beim Bargeld aus

16.07.2021

„Es darf zu keiner schleichenden Abschaffung des Bargeldes kommen“

Kommende Woche will die EU eine geplante Obergrenze von € 10.000,- für Bargeldzahlungen präsentieren. Der Tiroler Seniorenbund mit Landesobfrau LA Patrizia Zoller-Frischauf spricht sich klar gegen diese Pläne aus und unterstützt damit Finanzminister Gernot Blümel, der sich ebenfalls dagegen ausspricht. „Ich sehe damit indirekt eine schleichende Abschaffung des Bargeldes, wenn gleich die Summe der geplanten Obergrenze im ersten Moment hoch erscheint“, betont die Landtagsabgeordnete Patrizia Zoller-Frischauf. „Nach wie vor werden 2/3 aller Bezahlungen in Österreich bar abgewickelt. „Zwar sind elektronische Zahlungen auch bei den Senioren gelebte Praxis, dennoch bezahlt gerade die Generation 50plus gerne ihre Einkäufe oder ihren Besuch im Wirtshaus am liebsten mit Bargeld“, so die Landesobfrau des Tiroler Seniorenbundes. Auf alle Fälle wird sich der Tiroler Seniorenbund massiv zu diesem Thema einbringen, damit es keine Abschaffung des Bargeldes durch die Hintertür geben wird. Bereits im letzten Jahr hat der Tiroler Seniorenbund erfolgreich der im Raum gestandenen Abschaffung der Ein- und Zwei-Cent Münzen entgegengewirkt.


Landesobfrau LA Zoller-Frischauf begrüßt Ausbau des Schulprojektes zur Attraktivierung der Pflegeassistenz

14.07.2021

Das Thema Pflege ist eine der größten Zukunftsherausforderungen, der wir uns in den nächsten Jahren intensiv widmen müssen. Aufgrund des demografischen Wandels wird der Bedarf an Pflegekräften erheblich ansteigen. Das Land Tirol ist hier für den Tiroler Seniorenbund aber auf dem richtigen Weg. Neben Rotholz wird ab dem kommendem Schuljahr nun auch an der Landwirtschaftlichen Lehranstalt Imst und an der Fachschule für ländliches Betriebs- und Haushaltungsmanagement in Landeck der Einstieg in den Pflegeberuf möglich sein.  „In der dreijährigen Schulausbildung können die Schüler zukünftig auch das erste Semester der einjährigen Ausbildung zur Pflegeassistenz absolvieren und damit den ersten Schritt in einen Pflegeberuf setzen. Ziel ist es natürlich, viele junge Menschen für einen Beruf in der Pflege zu gewinnen, der ohne Frage auch ein Beruf der Zukunft ist“, so Landesobfrau Patrizia Zoller-Frischauf. Dass in Zukunft ein weiterer Ausbau dieses Schulprojektes angestrebt wird, wird vom Tiroler Seniorenbund ebenfalls äußerst positiv gewertet. So soll dieses Angebot auf weitere Standorte in Lienz oder St. Johann ausgedehnt werden.

Seniorenbund Bezirkswandertag Imst war ein voller Erflog

07.07.2021

v.l.n.r.: OB Reinhard Walter (Nassereith), Margaretha Natter, OB Richard Natter (Roppen), Gottfried Scholl, LGF Christoph Schultes und BO Brigitte Flür

Am Mittwoch, den 7. Juli veranstaltete der Bezirk Imst den alljährlichen Bezirkswandertag in Serfaus. Bezirksobfrau Brigitte Flür konnte über 250 Wanderlustige Mitglieder aus dem gesamten Bezirk Imst begrüßen. Nach der langen Durststrecke durch die Pandemie war die Freude bei allen groß. Ausgangs- und Zielpunkt war der Erlebnispark Hög, von der aus verschiedene Wanderungen angeboten wurden. Mit von der Partie war auch der Landesgeschäftsführer des Seniorenbundes Christoph Schultes. Gemütlich klang der Wandertag im Restaurant See Alm Hög aus.


Bezirkswahlen beim Tiroler Seniorenbund in Osttirol
Alter und neuer Obmann heißt Josef Told.

07.07.2021

v.l.n.r.: Bgm. Josef Lusser (Innervillgraten), Obm.-Stv. Rosi Mühlmann, Obmann Josef Told, Landesobfrau LA Patrizia Zoller-Frischauf, Schriftführer Hermann Haider, Obm.-Stv. Josef Haidenberger, Pressereferent Erich Wernhart

Alljährlich treffen sich die Obfrauen und Obmänner mit ihren Funktionären zu einer Versammlung, heuer mit Neuwahlen. Vorab sei erwähnt, dass der Seniorenbund in Osttirol über 1.200 Mitglieder in 12 verschieden Ortsgruppen zählt. „Damit ist der Seniorenbund im Bezirk die größte Interessengemeinschaft der Generation 50plus“, betont Landesobfrau LA Patrizia Zoller-Frischauf, die ebenfalls beim Bezirkstag anwesend war. In ganz Tirol zählt der Seniorenbund rund 25.000 Mitglieder. „Wichtig ist uns, dass wir unser Ohr bei den Menschen haben, damit wir erfahren, wo sie der Schuh drückt. Aber wir sind auch da, um unseren Mitgliedern vieles zu ermöglichen. Das Programm der einzelnen Ortsgruppen, zusammen mit den Aktivitäten im Bezirk und auf Landesebene sucht seinesgleichen“, so eine sichtlich stolze Landesobfrau. Das wichtigste bei der heurigen Bezirksversammlung war aber die Neuwahl des Bezirksausschusses. Der neue und alte Obmann OSR Josef Told wurde einstimmig wiedergewählt und ist damit auch Mitglied der Landesleitung des Tiroler Seniorenbundes. Ihm Zur Seite stehen als Stellvertreter Rosi Mühlmann und Josef Haidenberger, als Schriftführer Hermann Haider und als Pressereferent fungiert Erich Wernhart, die alle ebenfalls einstimmig gewählt wurden. „Ich freue mich, dass ich diese Aufgabe für weitere vier Jahre ausführen darf und werde wie gewohnt im Kontakt mit den einzelnen Funktionären und Mitgliedern stehen. Gerade nach den Monaten der Isolation ist dieser Kontakt besonders wichtig“, so Bezirksobmann Josef Told. Landesobfrau Zoller-Frischauf und Bezirksobmann Josef Told freut es zudem, dass in allen Ortsgruppen wieder mit den verschiedensten Aktivitäten gestartet wurde und der Zulauf enorm ist. Ein weiterer Höhepunkt im Bezirk ist sicherlich der Bezirkswandertag, der am 2. September geplant ist. Zum Abschluss betonen beide, dass der Seniorenbund eine wichtige und nicht mehr wegzudenkende Institution im Bezirk aber auch im Land ist.

Tiroler Seniorenbund sieht Handlungsbedarf beim Thema Wolf

29.6.2021

Einmal mehr dringenden Handlungsbedarf in der Causa Wolf und Bär sieht die Landesobfrau des Tiroler Seniorenbundes LA Patrizia Zoller-Frischauf. „Für mich ist das Fass beim Überlaufen. Allein 36 tote Schafe über das Wochenende sprechen für sich. Die Verunsicherung im Land steigt, auch bei den vielen Seniorinnen und Senioren. Wichtig ist es jetzt, dass der Schutzstatus von Wölfen, für Gebiete wie Tirol innerhalb der EU so schnell wie möglich gesenkt wird“, so Zoller-Frischauf.  Der Unmut ist besonders in den betroffenen Gemeinden groß. „Ich glaube, niemand von uns möchte beim Wandern, beim Spazieren oder Radfahren in unserer schönen Natur einem Wolf oder Bären begegnen“, so die Landesobfrau. Der Tiroler Seniorenbund bekräftigt einmal mehr, dass Tirol auf Grund seiner geografischen Lage kein geeignetes Gebiet für Wölfe und Bären ist. „In vielen Teilen Tirols hat die Almsaison gerade begonnen und die Hütten und Almen werden gerne von Einheimischen wie Touristen besucht und geschätzt. Aber mit jeder weiteren Meldung von gerissenen Schafen und diversen Sichtungen steigt die Angst vor unliebsamen Begegnungen. Für die Almwirte und Pächter wird es immer problematischer“.

Tiroler Seniorenbund bekräftigt Handlungsbedarf beim Thema Wolf und Bär

17.06.2021

Die Meldungen über Sichtungen von Wölfen und den damit verbundenen Schafsrissen reißen nicht ab. Bis dato gab es heuer schon 17 amtliche Wolfsnachweise. „Ich sehe dringenden Handlungsbedarf in dieser Thematik, gerade jetzt, wo sich unser Land im Aufbruch befindet und die Buchungslage im Tourismus und darüber hinaus sehr gut ist. Auch Familien und ältere Menschen sind verunsichert“, so Landesobfrau Zoller-Frischauf. Der Tiroler Seniorenbund zeigt sich auch mit den Bauern im Land solidarisch und teilt deren Sorgen und Bedenken. „Zum Glück kam es bis jetzt zu keiner unliebsamen Begegnung zwischen Wolf und Mensch. Daher muss der Wolf so schnell wie möglich von der Liste der streng geschützten Tiere in der EU genommen werden, damit es möglich ist, ihn zu jagen und es somit nicht zu Rudelbildungen kommt“, erklärt die Landtagsabgeordnete. Unsere Familien, Senioren, Kinder und unsere Gäste sollen sich in freier Natur nicht ängstigen müssen, stellt der Seniorenbund klar. „Tirol ist auf Grund seiner geografischen Lage sicherlich nicht geeignet für den Wolf. Ein großer Teil der Bevölkerung will sicherlich unsere schöne Kulturlandschaft mit ihren Almen, Wiesen und Wanderwegen erhalten. Sollten sich aber immer mehr Wölfe ansiedeln und damit Almflächen nicht mehr bewirtschaftet werden können, wäre dies ein Schlag ins Gesicht für die über Jahrzehnte langen Bemühungen aller in unserem Land“, so Zoller-Frischauf abschließend.

Tiroler Seniorenbund begrüßt Einigung zum Grünen Pass – unbürokratische Handhabung muss gewährleistet werden

Erfreut über die Einigung zum Grünen Pass in Österreich zeigt sich die Landesobfrau des Tiroler Seniorenbundes Patrizia Zoller-Frischauf. Spätestens ab Juli soll dieser Pass dann in ganz Europa gültig sein. „Dabei ist es aber wichtig, dass es diesen Pass nicht nur in digitaler Form gibt, sondern auch im Papierformat.Dieses Dokument muss dann auch in ganz Europa gültig sein, denn gerade ältere Personen besitzen oft kein Smartphone und dürfen daher nicht auf der Strecke bleiben,“ so Landtagsabgeordnete Zoller-Frischauf. Natürlich soll die Verwendung des Grünen Passes, in welcher Form auch immer, auf freiwilliger Basis erfolgen. „Innerhalb von Österreich soll weiterhin ein analoges Zertifikat oder auch der gelbe Impfpass gültig sein“, betont die Landesobfrau. Auf alle Fälle ist diese Einigung ein wichtiger Schritt, um die Reisefreiheit innerhalb Europas wieder herzustellen. Was die Vereine betrifft, ruft der Tiroler Seniorenbund einmal mehr zu weiteren Lockerungen auf. „Ich kann nicht oft genug betonen, wie wichtig das Vereinsleben in Tirol ist. Es ist eine tragende Säule in unserer Gesellschaft und von enormer Bedeutung. Daher muss es zu so schnell wie möglich, natürlich unter Einhaltung der Maßnahmen, zu Lockerungen kommen“, so Zoller-Frischauf.


Tiroler Seniorenbund bekräftigt Aussage, dass es für Vereine zu weiteren Lockerungen kommen muss

Fotonachweis: Julian Angerer – Tiroler VP

17.05.21

Wenn es am 19. Mai zu den geplanten und ersehnten Öffnungen kommt, gilt dies aber kaum für die vielen Vereine im gesamten Land. Daher fordert der Tiroler Seniorenbund, dass es hier zu Nachverhandlungen kommen muss. „Im Großen und Ganzen sind Vereinstätigkeiten ab 19. Mai auf bis zu 10 Personen beschränkt, innen wie außen. Ab 11 Personen ist eine Veranstaltung anzeigepflichtig, was viele wieder abschreckt“, so Landesobfrau Patrizia Zoller-Frischauf. Der Seniorenbund betont, dass nach wie vor die Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden müssen, aber immer mehr Personen sind geimpft und das Land bietet zudem ein umfangreiches Testangebot in ganz Tirol an. „Daher muss es möglich sein, dass Vereine ihre Arbeit wieder aufnehmen können, sind sie doch ein starkes Fundament unseres Landes“, so die Landtagsabgeordnete. Auch beim Tiroler Seniorenbund steht die Vereinstätigkeit seit Ende September nahezu still. „Nun ist es besonders wichtig, dass gerade auch die ältere Generation wieder aus der Isolation geholt wird. Ein geselliger Nachmittag, eine Wanderung, ein Radausflug und vieles mehr muss ohne Bürokratie wieder möglich sein“, betont Zoller-Frischauf. Der Tiroler Seniorenbund spricht hier sicher vielen Vereinen aus der Seele, denn mit Vernunft und Disziplin wäre sicherlich einiges möglich. „Es kann nicht sein, dass in Wien Tausende fast ohne Abstand demonstrieren, aber eine Fronleichnamsprozession, Vereinsnachmittage und sportliche Aktivitäten vor allem im Freien  kaum möglich sind“, so Zoller-Frischauf abschließend. _____________________________________________________________________________________________________________________

Landesobfrau Patrizia Zoller-Frischauf ist ab sofort Abgeordnete für alle Tiroler Seniorinnen und Senioren

Fotonachweis: Tiroler Volkspartei – Julian Angerer

12.05.21

Nach dem Rückzug aus der Landesregierung, kann sich die Landesobfrau des Tiroler Seniorenbundes, als Abgeordnete zum Tiroler Landtag, ganz speziell der Generation 50plus widmen. „Natürlich will ich Abgeordnete aller Tiroler und Tirolerinnen sein, mein Hauptaugenmerk liegt aber bei den Senioren. Die Senioren sind nicht Kostenfaktor, sondern ein starker Wirtschaftsmotor, aber auch für die gesamte Gesellschaft unerlässlich“, so Patrizia Zoller-Frischauf. Die Landesobfrau des Tiroler Seniorenbundes zeigt auf, dass Senioren gerade auch im Ehrenamt vieles leisten. Egal ob bei Essen auf Rädern, in den Seniorenheimen, bei der Freiwilligen Feuerwehr und generell in den Vereinen. „An uns führt kein Weg vorbei! Die Senioren sind reger denn je und wollen aktiv am Leben teilnehmen und mitgestalten. Auch in unseren Familien sind Oma und Opa eine tragende Säule“, betont die Landesobfrau. Wichtig ist Zoller-Frischauf aber auch das Thema Pflege, das sicherlich eine Herausforderung in der Zukunft sein wird. Das Land Tirol hat hierzu die richtigen Schritte eingeleitet. Aber auch Themen wie die schleichende Abschaffung des Bargeldes wird sie nicht außer Acht lassen.