Aktuelles


Pressemitteilungen

Seniorenbund-Landesobfrau Zoller-Frischauf für mehr Transparenz bei Pensionen

11.01.2022

Der Tiroler Seniorenbund drängt auf eine Kostenwahrheit bei den Pensionen. „Seit etlichen Jahren hören wir immer wieder vom Pensionsloch und wie teuer uns die älteren Menschen kommen. Die Zahlen werden jedoch nicht richtig dargestellt“, betont Patrizia Zoller-Frischauf. Denn in die Berechnungen des Zuschusses von Seiten des Staates fließen zahlreiche Querfinanzierungen ein. „So werden unter anderem Ersatzzeiten für Kinderbetreuung und Bundesheer, Ausgleichzulagen für Ärmere, Beiträge für die Beamten und Pflegegeld hineingerechnet“, so die Landtagsabgeordnete. Zuletzt war die Rede von einem Zuschuss von über 21,4 Milliarden Euro, tatsächlich waren es aber 16,2 Milliarden Euro, wenn man die Querfinanzierungen streicht. „Immerhin machen diese Querfinanzierungen 24% aus und haben mit Pensionsleistungen überhaupt nichts zu tun“, betont die Landesobfrau. Die Summe aller Alterseinkommen betrug 2019 rund 62,4 Milliarden Euro, das entspricht rund 15,7 % der Wirtschaftsleistung. „Im selben Jahr hat die Generation 60plus, rund 50 Milliarden Euro in die heimische Wirtschaft fließen lassen, was wiederum Arbeitsplätze sichert“, so Zoller-Frischauf. Dem Seniorenbund ist es daher wichtig, dass man die Seniorinnen und Senioren nicht als Kostenfaktor bezeichnet, denn bei genauerem Hinsehen ergibt sich ein ganz anders Bild. 


Tiroler Seniorenbund zeigt sich besorgt über Morddrohungen an Politikern und zunehmende Radikalisierung

16.12.2021

Die vergangenen Tage haben viele Menschen in Tirol, aber auch Österreich, fassungslos gemacht. Der Ton wird immer rauer und selbst gegen Angestellte von Krankenhäusern wird vorgegangen. Vor der Sitzung des Tiroler Landtages gab es sogar anonyme Morddrohungen. Viele Menschen, auch Seniorinnen und Senioren, zeigen sich darüber besorgt. „Mehr denn je wäre es wichtig, wenn wir nun gemeinsam und nicht gegeneinander auf unsere Mitmenschen einwirken. Nach fast 2 Jahren der Pandemie kann ich den Frust vieler auch nachvollziehen. Aber mit diversen Parolen und Drohungen werden wir diese Krise nicht meistern“, so Zoller-Frischauf. Gerade in den letzten Tagen vor Weihnachten halten die Demonstrationen auch viele Menschen davon ab, ihre Weihnachtseinkäufe zu erledigen, da ganze Straßen und Plätze zu „Sperrgebieten“ werden. „Daher appelliere ich an die Vernunft aller Tirolerinnen und Tiroler sich wieder die Hände zu reichen. Gerade die Zeit des Advent ruft uns ja zu mehr Menschlichkeit und Miteinander auf“, so Zoller-Frischauf. Der Tiroler Seniorenbund bekräftigt, dass die Impfung der einzige Weg zurück zum normalen Leben sein wird, denn diese schützt uns vor schweren Verläufen.


Tiroler Seniorenbund begrüßt Maßnahmenpaket der Landesregierung zur Pflege

30.11.2021

Die von der Landesregierung präsentierten Maßnahmen im Bereich der Pflege werden von der Landesobfrau des Tiroler Seniorenbundes, Patrizia Zoller-Frischauf, begrüßt. „Hervorzuheben ist neben dem neuen Unterstützungs- und Anreizmodell sicherlich die Einführung einer COVID Belohnung. Dies betrifft alle Ärztinnen und Ärzte so wie Pflegerinnen und Pfleger, die in Normalstationen oder Intensivstationen mit COVID-Patienten in Kontakt stehen“, so die Landtagsabgeordnete. Erfreut zeigt sich der VP-Seniorenbund auch über die Schaffung eines Pflegestipendiums ab kommenden Jänner 2022. „Dies soll für alle Frauen und Männer, die in Tirol eine Pflegeausbildung absolvieren, für die gesamte Dauer der Ausbildung gelten. Somit wird der Pflegeberuf sicherlich attraktiver“, so Zoller-Frischauf.

Minister Mückstein erhält Post vom Seniorenbund

18.11.2021

Sozialminister Wolfgang Mückstein erhält vom VP Seniorenbund Post. Im Schreiben aller neun Landesobelute wird Minister aufgefordert, endlich die Pflegereform anzupacken. Unter anderem fordert der Tiroler Seniorenbund eine bessere Unterstützung pflegender Angehöriger, eine Aufwertung des Pflegeberufs inklusive einer Pflegelehre sowie den Ausbau der mobilen Pflege. „Es müssen nun dringendst Taten folgen, denn wir brauchen bis 2030 rund 100.000 Pflegekräfte in Österreich“, so Zoller-Frischauf

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Senioren sind Bereicherung am Arbeitsplatz

12.11.2021

Der Österreichische Wirtschaftsbund präsentierte Zahlen, wonach in Österreich ca. 247.000 offene Stellen zur Verfügung stehen. In Tirol sind es zur Zeit ca. 29.400 offene Stellen. „Trotz boomender Wirtschaft suchen viele Betriebe – und dies nicht nur im Tourismus – händeringend Personal“, so Landesobfrau Patrizia Zoller-Frischauf. Der Tiroler Seniorenbund fordert hier auch einen Paradigmenwechsel gegenüber der älteren Generation in der Arbeitswelt aber auch in der Politik.
„Das Potential der Generation 60plus und deren Erfahrungen könnte viel besser genutzt und ausgebaut werden. Dazu müssten aber auch Rahmenbedingungen geschaffen werden, wenn Frauen und Männer in Pension sind, sich aber weiterhin in einem Betrieb einbringen wollen“, so die Landtagsabgeordnete. Für den Tiroler Seniorenbund ist hier auch die Bundespolitik gefordert. „Es kann nicht sein, wenn eine Person in Pension ist und sich für einige Stunden in einem Betrieb einbringt, dass zwei Mal die Krankenversicherung und sogar Pensionsversicherung bezahlt werden müssen“, so Zoller-Frischauf.
„Hier muss rasch gehandelt werden um auch Menschen, die in Pension sind, eine Erwerbsmöglichkeit zu schaffen. Zudem könnte somit vielen Betrieben im Land aber auch in ganz Österreich geholfen werden, um dem Personalmangel entgegenzuwirken“, so die ehemalige Wirtschaftslandesrätin Zoller-Frischauf.


Tiroler Seniorenbund ruft zur Impfung auf

25.10.21

Anlässlich des Nationalfeiertages am 26. Oktober ruft die Landesobfrau des Tiroler Seniorenbundes, LA Patrizia Zoller Frischauf, die Bevölkerung zur Impfung bzw. Auffrischimpfung gegen das Coronavirus auf. „Leider sind wir immer noch weit von der gewünschten Durchimpfungsrate von 80 Prozent entfernt. Daher appelliere ich an alle Tirolerinnen und Tiroler, die noch unschlüssig sind, diesen wichtigen Schritt einer Coronaimpfung zu setzen“, so Zoller-Frischauf. Die Impfung ist der einzige Weg in unser gewohntes Leben.

„Oberstes Ziel muss es jetzt sein, dass wir sicher durch den Herbst und den bevorstehenden Winter kommen. Die Wirtschaft darf keinen weiteren Einbruch erleiden. Denn davon hängen Arbeitsplätze und Steuereinnahmen ab, mit denen wir die Ausgaben der Pandemie u.v.m. bezahlen müssen, betont die Landtagsabgeordnete. Für den Tiroler Seniorenbund steht hier auch die Verantwortung aller im Vordergrund, denn mit der Impfung schützt man sich selbst aber auch andere.

Aufruf zum dritten Stich

„Eine Auffrischungsimpfung in einem Zeitraum von 6 bis 9 Monaten wird für alle Personen im Alter über 65 Jahren und für Risikogruppen mit Vorerkrankungen empfohlen. Personen über 18 Jahren wird eine Auffrischung nach 9 – 12 Monaten empfohlen“, betont die Landesobfrau des Seniorenbundes. Daher ist es besonders wichtig, dass viele Menschen in Tirol Gebrauch vom Angebot zur neuerlichen Auffrischung machen.


Unsere Großeltern – ein wahrer Schatz für die Gesellschaft

01.10.2021

Tiroler Seniorenbund zum „Tag der älteren Menschen“ am 1. Oktober

Alljährlich wird am 1. Oktober der Welttag der älteren Menschen begangen und soll auf den Wert dieser Generation aufmerksam machen, denn viele wissen gar nicht was diese Generation für unsere Allgemeinheit leistet. „Das Engagement vieler Seniorinnen und Senioren in unseren Städten und Dörfern ist überwältigend. Sie bringen sich bei Vereinen und Institutionen ein und helfen, wenn Not am Mann ist. Im Familienbereich sind Oma und Opa verlässliche Stützen und auch im sozialen Bereich, wie etwa mit Essen auf Rädern oder bei Freiwilligenarbeit in Heimen, auf die Senioren ist Verlass,“ so die Landesobfrau des Tiroler Seniorenbundes LA Patrizia Zoller-Frischauf.

Es braucht einen neuen Blick auf die „neuen Alten“!

„Der Tag der älteren Menschen steht immer noch im Schatten anderer Jahrestage und sollte daher umso mehr genutzt werden, einen neuen Blick auf die Generation 50plus zu werfen. Wir sind nicht nur die Entenfütterer am See oder jene, die den ganzen Tag über Krankheiten jammern“, so Zoller-Frischauf.  Die heutigen Seniorinnen und Senioren wollen am gesellschaftlichen Leben in Tirol teilhaben und es aktiv mitgestalten. Die Senioren sind heute fitter denn je und sind eine starke Stütze für die heimische Wirtschaft.

Tiroler Seniorenbund – aktiver Freizeitgestalter und wichtige Interessenvertretung

Der Tiroler Seniorenbund mit seinen rund 25.000 Mitgliedern ist die größte Vertretung für die ältere Bevölkerung im Land Tirol. „Wir möchten mit unserem reichhaltigen Programm in den Ortsgruppen, in den Bezirken und auf Landesebene das Leben der Seniorinnen und Senioren versüßen. Von kulturellen über sportliche Aktivitäten wird alles angeboten, aber auch das Thema Bildung wird großgeschrieben“, so der Landesgeschäftsführer des Seniorenbundes, Christoph Schultes.

Anlässlich des Internationalen Tages der älteren Menschen erinnert Landesobfrau Patrizia Zoller-Frischauf, dass die Agenda der Seniorenpolitik lang ist und hebt die wichtigsten aktuellen Themen heraus. „Die Schaffung einer Pflegelehre und die Unterstützung pflegender Angehöriger, die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung und Nahversorgung im gesamten Land, Entgegenwirkung der Altersarmut, aber auch das Thema der allgemeinen Sicherheit sind einer der wichtigsten Punkte“, erklärt die Landtagsabgeordnete. Darum ist es äußerst wichtig, dass die Senioren eine kräftige Stimme im Land haben.


Tiroler Seniorenbund fordert von der Bundesregierung rasches Handeln im Bereich der Pflege 

21.09.2021

Für die Landesobfrau des Tiroler Seniorenbundes, LA Patrizia Zoller-Frischauf, muss es im Bereich der Pflege zu raschen und effektiven Reformen kommen. „Seit vielen Jahren und schon mehreren Ministern ist eine große Reform angekündigt, doch zu wirkungsvollen Schritten ist es nie gekommen. Daher appelliere ich an das grüne Gesundheitsministerium mit Minister Mückstein an der Spitze, dass endlich Taten folgen“, so Zoller-Frischauf.
Der Tiroler Seniorenbund fordert vor allem, dass die Entlastung pflegender Angehöriger an oberster Stelle stehen muss. „Aber auch im Bereich der Ausbildung muss es konkrete Maßnahmen geben, wie etwa die Schaffung einer Pflegelehre“, so die Landesobfrau. Vorschläge liegen genug am Tisch. Jetzt geht es um die Umsetzung.